ASRA – Adaptive Regelung von Stahlbändern in Warmwalzstraßen auf Basis hochpräziser Radarsignalverarbeitungsverfahren

ASRA project

Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

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NRW ist für seine Stahlproduktion international bekannt. Um die Effizienz in der Produktion nachhaltig zu steigern, kooperieren die IMS Messsysteme GmbH, die SMS Group GmbH, die IMST GmbH, die Ruhr-Universität Bochum sowie das Fraunhofer FHR im Projekt „ASRA“ um erstmals mittels Radarverfahren eine Konturmessung der Walzgutkante innerhalb einer Warmwalzstraße zu realisieren. Variable Kantenformen, Skibildung sowie die Erkennung des Walzgutkopfes und -fußes nebst Geschwindigkeitsmessung ermöglichen dank Echtzeitregelung hohe Energie- und Kosteneinsparungen aufgrund signifikant reduzierten Ausschusses.

ln dem Vorhaben ASRA soll zum ersten Mal ein Radarverfahren zur Konturmessung der Walzgutkante im Vorgerüst einer Warmwalzstraße entwickelt werden. Auf diese Weise soll eine genaue und stabile Breitenmessung über die gesamte Walzgutlänge auch bei Skibildung (Aufbiegung der Walzgutvorderkante) und variablen Kantenformen erreicht werden. ln Kombination mit einer Geschwindigkeitsmessung sowie einer genauen Erkennung des Walzgutkopfes und -fußes, wird so erstmals eine an die aktuellen Walzgutparameter angepasste Breitenregelung an den Walzgutenden (Short-Stroke-Regelung) ermöglicht. Der Walzgutbereich, der die Sollbereite unterschreitet und entfernt werden muss, wird so verringert und ermöglicht hohe Energie- und Kosteneinsparungen aufgrund des deutlich geringeren Ausschusses.

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