Dezember 2017
AR

AR-Brille im Einsatz bei IMS

1 - Was ist das denn?

Eine Augmented-Reality-Brille erweitert die wahrgenommene Realität. Anders als bei der Virtual Reality kombiniert die AR-Brille das, was der Mensch sieht, mit zusätzlichen computergestützten Informationen. So wird die aktuelle Wahrnehmung der Realität erhöht. Die AR-Brille kann vielseitig eingesetzt werden, beispielsweise in der Navigation, Architektur, Industrie oder zur Unterhaltung.

2 - Wer denkt sich sowas aus?

Für seine Masterthesis hat sich IMS-Student Alexander Pleß die Funktionen der AR-Brille zu Nutze gemacht und einen Prototyp der AR-Brille im Lasergefahrenbereich eingesetzt. Titel: “Optimierung der Kamerajustage für Messsysteme mittels Augmented Reality”.

Brille
Ansicht AR Brille
Einsatz.jpg

3 - Wozu ist das gut?

Ein ständiger Blickwechsel vom Monitor zur Kamera/zum Laser ist nicht mehr nötig. Die Präzision der Justage wird durch die erweiterte Sicht gesteigert. Erhöhte Sicherheit ist bei der Einstellung gewährleistet, da man den Laptop nicht festhalten muss und beide Hände zum sicheren Arbeiten benutzen kann. Gerade bei großen Systemen – wie dem aktuellen Auftrag für Oberflächeninspektionssysteme, in denen 54 Kameras justiert werden müssen – kann die Leiter daher beidhändig sicher benutzt werden. Auch das Netzwerkkabel eines Laptops als Stolperfalle entfällt.

4 - Und was kann das?

Aktuelle Qualitätswerte für die Kamera- und Lasereinstellungen, Detektion, Dicke und Helligkeit werden zeitgleich während der Justage der Systeme im Blick gehalten. Die Werte erscheinen praktisch als Erweiterung zu dem was man sieht im eigenen Blickfeld. Außerdem wird ein Livebild der Kamera angezeigt und zyklisch aktualisiert. Diese Sicht ermöglicht ständiges Feedback und hilft bei der präzisen Einstellung.